

Praktische Definition
EEE : Electrical and Electronic Equipment (Elektro- und Elektronikgeräte)
Endprodukte, die zu ihrem ordnungsgemäßen Betrieb elektrische Ströme oder elektromagnetische Felder benötigen, und Geräte zur Erzeugung, Übertragung und Messung solcher Ströme und Felder, die für den Betrieb mit Wechselstrom von höchstens 1.000 Volt bzw. Gleichstrom von höchstens 1.500 Volt ausgelegt sind.
RoHS : Restriction of the use of certain Hazardous Substances in electrical and electronic equipment,
Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Die betroffenen Stoffe
Die am 1. Juli 2006 in Kraft getretene europäische RoHS-Richtlinie (2002/95/CE) regelt die Beschränkung der Verwendung sechs gefährlicher Stoffe:
• Blei
• Quecksilber
• Cadmium
• sechswertiges Chrom
• les polybromobiphényles (PBB)
• polybromierte Diphenylether (PBDE)
Die maximalen Konzentrationen dieser Stoffe betragen 0,1 % pro Gewichtseinheit homogenen Materials, außer bei Cadmium, wo der Grenzwert bei 0,01 % liegt..
Lötverbindungen elektronischer Bauteile auf gedruckten Schaltungen
Als direkt von der Einschränkung der Verwendung von Blei für Lötverbindungen Betroffene haben wir die bisher verwendete bleihaltige Legierung durch eine andere Legierungsart ersetzt (außer bei in der Luftfahrt zum Einsatz kommenden sowie sicherheitsrelevanten Produkten).
Die betroffenen Geräte
Die Richtlinie zielt ab auf Produkte, die im Bereich der Europäischen Union vertrieben werden. Sie gilt für acht Kategorien von Geräten, die in der europäischen Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte aufgeführt sind:
• Haushaltsgroßgeräte ;
• Haushaltskleingeräte ;
• IT- und Telekommunikationsgeräte;
• Geräte der Unterhaltungselektronik;
• Beleuchtungskörper;
• elektrische und elektronische Werkzeuge;
• Spielzeug sowie Sport- und Freizeitgeräte;
• automatische Ausgabegeräte.
Batterien sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.


